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  • Nein, um leichtlesbar.ch geht es heute und hier nicht (wie ich im vorigen Blog angekündigt hatte). Es wird also weiter furchtbare Schachtelsätze und Gedankensprünge geben. In diesem Sinne bleibe ich mir treu. Ich möchte über etwas anderes schreiben (und damit nachdenken). Kennen Sie Michael Balint? Schon von Balint-Gruppen gehört? Nein? Also, dann versuche ich zu erklären (ich sollte es wohl hinbringen, denn ich bin seit sicher 20 Jahren in einer Balint-Gruppe). Erstmals hörte ich während dem Studium von Michael Balint, einem ungarisch-britischen Psychoanalytiker. Es interessierte mich, was Balint in Bezug auf die Arzt-Patienten-Beziehungen herausgefunden hatte. Er merkte, dass wenn man eine Gruppe von Ärzten (Ärztinnen sind automatisch mitgemeint) nimmt und einen davon über einen Patienten sprechen lässt, Wundersames geschieht. Die Zuhörenden nehmen Aspekte der Beziehung zwischen dem Erzählenden und seinem Patienten (auch hier sind Patientinnen automatisch mitgemeint) auf und äussern sich dazu (sprachlich und nicht sprachlich). So werden Sachen gesehen, die zuerst nicht sichtbar sind, für den Erzählenden wie auch für die Zuhörenden. Dieses Spiegeln durch die Gruppenmitglieder bringt alle weiter, öffnet Augen und zeigt Chancen. Es braucht etwas Mut, einen meist unangenehmen, schwierigen, schambesetzten Fall vorzubringen, doch die sechs bis zehn Zuhörer sind wohlwollend, weil sie auch schon Fälle vorgestellt haben und können sich gut einfühlen, da sie Ähnlichem auch schon begegnet sind. Die Gruppe wird von einer ausgebildeten Fachperson, in der Regel einer Psychiaterin oder Psychologin, geleitet. Das bewahrt einen davor, am Kern vorbei zu reden und bringt Inputs von aussen. Balint-Sitzungen finden bei uns alle 14 Tage statt. So bleibt genug Zeit zwischen einem geschilderten Problem und dem nächsten Kontakt (zur Gruppe oder zum Patienten). Bei einer normal grossen Gruppe vergehen dann häufig auch wieder Monate, bis man erneut etwas vortragen will oder kann. Ob es das Umgekehrte, eine "Balint-Gruppe" bei Patienten auch gibt? Eine geleitete Selbsthilfegruppe käme dem wohl ziemlich nahe. Oder gibt es vielleicht Gruppen von z.B. Bäcker/Konditoren, die sich über ihre Kunden Gedanken machen? Das Prinzip wäre wohl auch an anderen Orten anwendbar, finden Sie nicht?
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  • Google lässt grüssen...
  • Ich habe ein Seminar besucht. Der Titel hiess: Moderne Medien in der Arztpraxis oder so ähnlich. Es war mittelspannend. Etwas habe ich trotzdem mitgenommen, nämlich, dass 97% der Leute (Sie auch?) im Internet mit Google suchen. Das ist eindrücklich. Wirklich. Der Rest fällt auf bing. Päng.
  • Der Referent erzählte, dass Google jeden findet der eine Homepage macht - es gehe keine zwei Tage. Googles Server würden ständig und stetig das world wide web nach Neuem durchforsten. Dabei würden sie alles beschnüffeln und nur weniges verstehen (das sage jetzt ich). Weil sie so blöd sind (so dressiert sind) wie ein H. - könnten sie nur das verstehen, was einfach sei. Was sie scheint's gar nicht gern hätten, ja was ihnen wirklich zuwider sei, sei, wenn man sich wiederhole. Wenn man (absichtlich oder nicht, das sei einmal dahingestellt) zum Beispiel zig Mal seinen Namen schreibe. Das würden sie zuverlässig erkennen und wegstossen, in die hintersten Ränge der Suchergebnisse - und wer will schon auf Seite 23 oder 3000 landen. Da schaut eh kein S. hin.
  • Geschickter wäre es, wenn man sich proper gibt. Bieder fast ein wenig. Sag schön brav deinen Namen, deinen Wohn- oder Wirkort (diese Unterscheidung ist wohl schon zu schwierig, also lassen wir die spitzfindige Unterscheidung), deinen Beruf, dein Produkt (oh, das habe ich ja gar nicht - vielleicht kann ich die Gummibärli als mein Produkt erwähnen - ich überleg's mir mal - "werbetechnisch" spielen sie ja eh seit Jahren eine Hauptrolle... :-)
  • Und da gibt es doch - und das habe ich auch aus dem Seminar - eine site, die prüft, was Googles' kleines/grosses Hirn (das Kleinhirn und das Grosshirn?) registriert und worauf es allergisch ist.
  • Jetzt bin ich also hingegangen und habe prüfen lassen. Das Resultat war ernüchternd. War ich doch (bisher) von meiner extravaganten Titelgebung (mit vielen Interpunktionen - ich schreibe extra etwas geschwollen... das ist meine Tarnung hier) begeistert (es sah so toll aus!), wurde ich im Resultat der Analyse mit sehr vielen (fast unverzeihlichen) Fehlern konfrontiert.
  • Also bin ich hingegangen und habe mich den Google Suchhunden ergeben gezeigt. Nach dem Durchstrählen sieht es immer noch recht ordentlich (ordentlicher vielleicht sogar) aus als vorher. Mal sehen, ob ich in den Resultaten der erneuten Analyse - das kann ich erst am Montag wieder machen; weil es gratis ist, muss ich mindestens 24 h warten, so ist das - es reicht nicht, wenn ich meine (eine meiner) e-Mail-Adressen "verkaufe") - besser abschneide und damit in der Google-Suche noch weiter vorne als bisher auftauche. Vielleicht werde ich damit, und das wäre mein Wunsch, den lokalen Konkurrenten hinter mir lassen (bei zweien im Dorf kommt man eh eher weit vorne vor, das war bisher nicht das Problem, aber etwas Lokalkonkurrenz kann ja nicht schaden...
  • Nur schade, dass ich nie mit Google suche, jedenfalls nicht direkt. Google sucht ja bekanntlich nicht nur das Web ab, sondern merkt sich auch, was man so wissen will (analytics lässt grüssen!). Also suche ich indirekt (auch bei Google, aber über startpage.com (sehr zu empfehlen aus obigen Gründen).
  • Jetzt habe ich mich wahrscheinlich verraten. Wenn die Google-Server diese Nacht (oder spätestens morgen früh - vielleicht sind sie Frühaufsteher!?) über meinen neuen blog stolpern, der jetzt so schön angeschrieben ist, werden sie dies lesen, es nicht ganz verstehen (wie der Hund sein Spiegelbild nicht verstehen kann), aber immer wieder wahrnehmen, dass ich von G. schreibe, was doch auf einer Kinderarzthomepage ihnen ziemlich verdächtig vorkommen müsste...
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  • P.S. Im nächsten Blog-Beitrag wird es dann um meinen (z.T. ausufernden) Schreibstil gehen. Ich kann nur soviel schon sagen bzw. schreiben: www.leichtlesbar.ch (Es lohnt sich! Bleiben Sie dran, auch wenn Sie - wie Google - nicht immer alles sofort verstehen! ;-)

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aus: Tages Anzeiger Magazin No 10 - 2022
aus: Tages Anzeiger Magazin No 10 - 2022
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  • Mission, Vision, Purpose?
  • oder
  • Was mache ich hier, wie mache ich es und warum mache ich es?
  • Wohin führt meine Zukunft?
  • Die grossen Fragen.
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  • Ich begleite Mütter (seltener auch Väter) und ihre Kinder von Geburt bis Volljährigkeit. Basis meines Schaffens ist das Kennenlernen. Die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder, ihre Krankheiten, Impfen und Schule (Berufslehre) sind die grossen Themen.
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  • Wie mache ich es?
  • Der Schweizerische Impfplan und die von den kantonalen Schulgesetzen vorgeschriebenen ärztlichen Untersuchungen bestimmen die regulären Konsultationen. Das führt zu gegenseitigem Kennenlernen. Sie sind Grundlage für weitere, auch anspruchsvollere Situationen: Krankheit, Unfall, Entwicklungsstörung, denn sie schaffen Vertrauen. Das ist unabdingbar. Ich bin interessiert. Patienten sind mir willkommen. Ich erachte sie als Besucher, Gäste. Ich freue mich über Besuch. Ich kenne meine Patienten, die Mütter und zum Teil die Väter. Sagt mir jemand einen Namen, brauche ich kein Geburtsdatum dazu, um zu wissen, wer es ist. -- Zu Wissen, was in der Vergangenheit (medizinisch oder privat) war, gelingt auch, zum Teil nicht auf Anhieb, aber doch ziemlich gut. Die elektronische Krankengeschichte hilft, Details in Erinnerung zu rufen. -- Ich lese mir die Patienten aus. Diese Freiheit nehme ich mir. Das ist aber auch gut so. Es braucht diesen "bias". Ich kann es nicht mit allen und nicht alle können es mit mir. Ich fühle mich nicht (mehr) verpflichtet, für alle da zu sein, aber für meine schon. Diese Haltung ist manchmal ein Problem, wenn ich Notfalldienst habe. -- Ich kommuniziere eigentlich gerne; persönlich, am Telefon per Mail oder SMS (WhatsApp, andere Messanger und soziale Medien sind mir zu privat und auch zu unsicher). Ich finde, man muss im gleichen Boot sitzen. Ist das nicht der Fall, habe ich relativ wenig Toleranz. Dann macht es für mich keinen Sinn. Dann klappt es auch mit der Übertragung zwischen Arzt und Patient nicht. Ich kann dann nicht nachvollziehen, nicht mitdenken, nicht mitleben und ich kann so auch keinen guten Vorschlag machen. Ich will nicht so arbeiten; ich müsste zu viel Abstand nehmen. Mir wäre es dann egal, was ist und was gemacht wird. Es ginge mich nichts mehr an. Hauptsache, nichts falsch machen, wäre die Devise. -- Ich bin mit dem Gegenteil bisher gut gefahren. Eigentlich liege ich meistens nicht schlecht. Das gibt mir Sicherheit, so weiterzufahren - und Holz anlangen - hoffe ich, dabei nicht abzuheben.
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  • Die Zukunft.
  • Eigentlich gehen alle (mindestens die jüngeren Kolleg:Innen) in eine andere Richtung. Richtung Gruppenpraxis, Richtung vernetzte Zusammenarbeit (Interprofessionalität) und Teilzeit. Meine Entwicklung startete vor bald 24 Jahren als neue Einzelpraxis mit einer Angestellten. Im Laufe der Jahre stellte ich fest, dass sich ärztliche Arbeit nicht gut delegieren lässt. Zudem lassen sich die anderen Arbeiten in einer so kleinen Kinderarztpraxis gut durch eine einzige Person erledigen - durch mich. Das hat auch Vorteile: es kommt zu keinen Wechseln, es braucht keine Anweisungen, Kontrollen und Korrekturen; es ist eine finanzielle Ersparnis, bringt Abwechslung und Optimierungspotential sehen, beschliessen und umsetzen geschehen auf kürzestem und schnellstem Weg. -- Ich bin jetzt 64. Wenn es die äusseren Umstände und die Gesundheit ermöglichen, würde ich gerne bis 70 die Praxis betreiben. Dann werde ich sie ausschreiben und wahrscheinlich werde ich sie wegen mangelndem Interesse wohl auflösen müssen. -- In den letzten Jahren hat der Patientenstamm abgenommen. Das kommt mir entgegen. Ich habe es gern ruhig. Es passt zu meinen Ressourcen. Durch die Praxisaufgabe wird wohl über alles gesehen kein Vakuum entstehen. -- Ich hoffe, dass es uns und unseren Nachkommen weiterhin gut gehen wird. Ich hoffe aber auch, dass sich - auch in der Medizin - etwas ändern wird. -- Durch meine andere Art, Patienten zu betreuen, lerne ich, wie es in der ambulanten Medizin auch anders gehen könnte, denn sehr Vieles lässt sich mit Erfahrung, Vertrauen, Sich-Kennen kostengünstig und vielleicht sogar auch besser beurteilen, als wenn man alles sehen und (labormässig) untersuchen muss.
  • Ich bin - das muss ich hier auch betonen - ein grosser Fan des (technisch-) medizinischen Fortschritts. Ich lebe hier in der Praxis in der anderen Welt. Es braucht beide Welten und beide können voneinander lernen. Es ist unglaublich, was man heute alles weiss, untersuchen und (individuell = "personalisiert") behandeln kann. Aber die Grundlage muss auf beiden Seiten stimmen. Wird man "hybrid", dreht man sich nur im Kreis (oder wird gedreht). Das verträgt auf die Dauer niemand.
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  • Vielleicht möchten Sie mir widersprechen, zustimmen oder eine andere Sicht noch erwähnen. Machen Sie das bitte in der Rubrik "Lob und Kritik". Ich würde mich sehr freuen!
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  • War's das jetzt?
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  • Ich hoffe!
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  • Selbst wenn es wohl in den kommenden Jahren im Herbst / Winter ein Thema sein wird, geimpft wird, eventuell Maske getragen wird oder getragen werden muss.
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  • Wir haben uns nicht schlecht geschlagen und einiges gelernt. Wer hätte das für möglich gehalten? Und wie viele Skeptiker es doch gibt.
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  • Musste jetzt wirklich auch noch ein Krieg in Europa vom Zaun gerissen werden?
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  • Worauf könnten wir uns sonst noch gefasst machen (nebst der Klimaerwärmung?). Vielleicht auf den Einsatz russischer Atombomben? Auf die Annektion Taiwans durch China? Keinen Strom im Winter?
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  • Kontrast
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  • Nachdem der letzte Blog-Eintrag (m)ein düsteres Bild der Zukunft zeigte, möchte ich diesem heute einen Kontrast gegenüberstellen. -- "DAS BLAUE GUMMIBÄRCHEN". -- Seit einiger Zeit schmückt ein blaues Gummibärchen meine Homepage (Sie haben es vielleicht gesehen). Doch, gibt es überhaupt blaue Gummibärchen? - Als ich die Kinder früher fragte, welche Farbe Gummibärchen sie denn möchten, sagten die meisten eine der gängigen Gummibärli-Farben, also rot, rot oder rot. Wenige kamen auf die Idee, auch gelb, orange oder grün zu sagen. Mädchen wollten (und möchten heute noch) vor allem ein rotes. Aber seit Corona, also seit bald zwei Jahren, kann ich nicht mehr fragen, welches sie denn möchten, da weder ich noch die Kinder die Gummibärchen auslesen und sie berühren dürfen. Also überlassen wir dem Zufall die Auswahl. -- Vor Corona nahmen die Mütter mein Angebot für ein Gummibärchen selten an. Es gab aber Ausnahmen. Eine sagte einmal auf die Frage, welches es denn sein dürfte: "Ein blaues!" und lachte. Ich entgegnete "Tut mir leid, blaue Gummibärchen habe ich keine. Vielleicht, irgendwann..". -- Nun, anstatt mir (blaue) Lebensmittelfarbe zu besorgen und zu versuchen, meine Gummibärchen umzufärben, machte ich eine Fotografie und färbte es leuchtend blau ein und schickte der Mutter einen Ausdruck. - So endet diese kleine Geschichte. Vorläufig. Aber wer weiss, vielleicht kaufe ich doch noch blaue Lebensmittelfarbe...
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  • 2020.2021.2022 ff.
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  • Wie hat mich Corona verändert?
  • Hat die Pandemie Auswirkungen auf die Zukunft?
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  • Der Zeitpunkt ist günstig. Wann, wenn nicht jetzt, soll man sich Gedanken machen zur (kürzlichen) Vergangenheit und zur (näheren und vielleicht etwas ferneren) Zukunft?
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  • Corona hat mich verändert. Ich bin heute - mehr als früher - um meine Gesundheit besorgt. Ich will nicht an diesem Virus erkranken. Das Risiko ist mir zu gross. Ich tue alles, was mich vor einer Infektion schützt.
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  • Der Verstand bestimmt. Ich hatte schon immer eine rationale Seite. Was ich als richtig erkenne, versuche ich umzusetzen.
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  • Ich habe mein Leben bisher noch nie so sehr nach (wissenschaftlichen) Erkenntnissen ausgerichtet und umgestaltet.
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  • Corona wird uns wahrscheinlich bald nicht mehr so exzessiv beschäftigen. Jede Pandemie läuft sich aus. Viel grössere Aufgaben warten. Sie sind immer noch da. Diejenigen Probleme, die wir durch unseren Lebensstil in den letzten Jahrzehnten geschaffen haben, werden nicht von alleine verschwinden. Sie sind gross, akut, weltumspannend, dringend und bedrohend. Die Wissenschaft hat uns Erklärungen dazu schon vor längerem und klar und deutlich gegeben. Aber sie wurden auch nicht gehört, geleugnet und blieben bisher ohne wirkliche Konsequenz. 2030, 2040, 2050 Nettonull... Ha. Die Lösungen liegen nicht im Erhalt des Status quo!
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  • Werden Politiker, werden wir Bürger und werden die Gerichte auf der ganzen Welt etwas ändern, bevor uns die lebensbedrohenden Probleme über den Kopf wachsen?
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  • Werden wir die uns gegebene Auffassungsgabe, den uns geschenkten Verstand und unsere Gefühle (Angst und Sorge) in konkrete Schritte umzusetzen? Ich fürchte, das geschieht nicht.
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  • Ich denke, Corona hat uns zu wenig geschüttelt, hat uns nicht zu wecken vermocht.
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  • Corona aber ist nur ein Klacks, eine Fussnote der Geschichte.
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  • Ob ich zur Umstellung bereit bin? Ich glaube schon, könnte es aber nicht alleine. Ich würde mehr tun, wäre zu viel mehr fähig, als dass mir jetzt durch Corona abverlangt wird.
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  • Aber es müsste etwas geschehen, das alle Schichten auf der Welt erfassen würde: verstehen, annehmen und umsetzen.
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  • Ich wünsch(t)e mir, dass dies ohne Krieg, ohne Pandemie, ohne neue Religion oder eine noch grünere Partei und - vor allem - ohne Katastrophe geschehen könnte.
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  • Ausweichen wird nicht gehen.
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  • Das könnten wir zumindest aus der Corona-Pandemie lernen.
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  • let's talk (again) about
  • Corona.
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  • Ich bin besorgt. Corona belastet mich. Ich bin es leid. Ich will nicht an Covid erkranken. Ich möchte wieder ohne Maske sein, die Hand schütteln zur Begrüssung und zum Abschied. Jemanden Liebes umarmen. Mich unter viele Leute begeben. Mich nicht ausweisen müssen, wenn ich einen Kaffee trinken möchte. Keine fremde App herunterladen, wenn ich reise. Ich möchte wieder planen können. Ich habe diese Wellen satt. Ich finde, wir sollten uns dringend anderen Problemen zuwenden können. Aber ich fürchte, dass wir nicht so gut gewappnet sind, Krisen zu bewältigen. Diesen Eindruck habe ich von uns Schweizern. Es gibt Völker, die uns in dieser Zeit etwas vormachen. Die beherzt Massnahmen ergreifen und durchziehen und dann auch eine Chance packen. Weniger jammern und ausrufen! - Zugegeben: Corona ist als Problem nicht einfach zu begreifen. Man muss sich ziemlich viel vorstellen können. Leider verhält es sich mit der anderen, ganz grossen Herausausforderung unserer Zeit genau gleich. Aber wenn erst die Gletscher ganz weggeschmolzen sind, alles verdorrt ist und wir Überschwemmungen haben, ist es (auch) zu spät. Sind wir denn nicht per se im Stande, das Problem der Treibhausgase zu verstehen? Doch. Wir haben unseren Verstand und Fachleute helfen uns, Dinge, die wir nicht sehen oder fühlen können, zu verstehen. - Das ist immer noch einfacher als die Ideen und Berechnungen von Astronomen. Ich lese gerade ein Buch über den Anfang und das Ende des Universums. "Das Ende von allem* * astrophysikalisch betrachtet", geschrieben von Katie Mack, einer amerikanischen Astronomin. - Aber eben, man könnte endlich anfangen, Corona a) verstehen zu wollen, b) zu akzeptieren und c) das Richtige (Logische) dagegen zu machen (uns impfen lassen, die Maske tragen, Abstand halten, sich nicht ungeschützt in Gruppen von Fremden begeben und was sonst noch nötig ist oder nötig wird).
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  • Des Kaisers neue Kleider...
  • Ich habe neue Kleider für die Praxis. Neue Leibchen, um genau zu sein. Aber seien Sie versichert, die Leibchen sind ganz real. Sie sind grün, grüne Poloshirts. Die hellblauen haben ausgedient.
  • Geht es Ihnen auch so? Plötzlich, von einem Moment auf den anderen, wird Ihnen etwas klar. Was Sie vor einer Sekunde noch nicht wussten, steht Ihnen nun vor Augen. Zwar, so ganz unvorbereitet ist der scheinbar frische Gedanke meist nicht. Schon ein paar Mal ist Ihnen etwas Verwandtes durch den Kopf gegangen, eben z. B. dass etwas alt ist. Doch die überzeugende Gewissheit, dass es JETZT Zeit ist zu handeln, die ist NEU. Dank der Vorbereitung aber fällt es einem leicht, den Gedanken auch in die Tat umzusetzen. Man weiss einfach, dass es richtig ist. Etwas Altes muss ersetzt werden.
  • Das scheint auf den ersten Blick ein impulsives Handeln. Nicht gerade ein positiver Wesenszug, könnte man meinen. Ist es aber nicht! Alles wurde ja hinlänglich vorbereitet!
  • Noch etwas zur Ökonomie: solange man ändert und damit etwas investiert, so lange geht das Geschäft weiter. Vielleicht könnte man dem auch "Wachstum" sagen. Philosophisch gesehen ist es einfach "Leben". Leben und Sterben, um genau zu sein. Veränderung. Das Gegenteil ist "Tod". Wenn man nichts mehr verändert, wartet man nur noch auf das Ende, auf den Tod.
  • Es lebe die Veränderung! Ich hoffe nur, grün steht mir...
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  • Mein komischer Husten
  • Es ist schon etwas peinlich, wenn ich bei jedem zweiten Wort husten muss (und nicht nur dann). Was denken wohl meine Patienten? "Corona und er merkt es nicht?" Oder: "Corona und er sagt es nicht?" "Hat er nicht Medizin studiert? Er könnte sich doch selber behandeln!" Und: "Er wäre doch an der Quelle!" -- Ich hoffe, dass Sie, liebe Patienten/liebe Eltern nicht so denken. Vielleicht machen Sie sich einfach Sorgen um Ihren mittelalterlichen Kinderarzt. Fragen Sie ihn ruhig, was es mit seinem Husten auf sich habe. Vielleicht ein Tee zwischendurch oder regelmässig ein Glas Wasser (man trinkt doch zu wenig!)? Oder müssen wir uns doch Sorgen machen um Ihre Gesundheit? Sollten Sie vielleicht doch einmal zum Doktor gehen? Haben Sie denn einen Doktor für sich, einen Hausarzt? Oder gehen Sie direkt zum Spezialisten (zum Pneumologen vielleicht?)? -- Ich schwanke tatsächlich zwischen nichts unternehmen und Selbstabklärung/Selbstbehandlung oder Terminvereinbarung bei meinem Hausarzt (den ich zugegebenermassen eher selten sehe; praktiziert er überhaupt noch?*). Oder soll ich direkt bei einem Pneumologen vorbeigehen? Nicht dass es etwas Ernstes wäre; das glaube ich nicht. Aber lästig ist es schon, dieses blöde Husten. -- Ich habe in der Tat schon probiert, mich selber zu behandeln. Aber es ist schon länger her. Da ich meine Krankengeschichte nicht so gut führe wie die Ihrer Kinder, weiss ich aber nicht mehr so recht, ob meine Behandlung etwas genützt hat. Wenn ich jetzt direkt zum Spezialisten gehen würde (einen Termin bekäme ich sicher), käme ich mir aber doch etwas blöd vor, etwas aufgebläht (was hoffentlich in streng pneumologischer Sicht nicht der Fall ist, denn das wäre ein Emphysem, oh Schreck!). -- Vielleicht sollte ich es wie Sie machen: ich frage meinen Hausarzt! Es ist doch tröstlich, wenn man auch als Arzt Patient (meK**) sein kann!
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  • * leider gibt es meinen Hausarzt nicht mehr
  • ** mit erweiterten Kenntnissen
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  • Corona
  • Es ist schon wieder bald Herbst. Seit kurzem gilt die "erweiterte Maskenpflicht". Alles andere gilt auch noch, z. B. die Empfehlung zur Arbeit im Homeoffice. Fast wöchentlich kommt etwas dazu, ändert irgend etwas, kommen neue Informationen zur Impfung, zu Varianten, zur Lage auf der Welt. Und jeden Tag ziehen wir unsere Masken an. -- Aufregung entsteht, wird sofort weiterverbreitet, wird Gesprächsthema. Es ist, als wäre alles in Nebel getaucht. Man kann ihm nicht ausweichen. Morgens schon, wenn wir aufstehen, lauert er vor der Tür. Selbst in die Wohnungen kommt er herein. -- Die Anderen, die Impf- und Massnahmengegner, der Bundesrat, Lukas Engelberger, Frau Stadler, Christian Drosten u. v. a. m. Alle diese Menschen sind dauernd wichtig, geben der Pandemie ein Gesicht. Das war schon mit Daniel Koch so. Das Virus, "Delta", können wir weder sehen noch riechen und auch nicht befühlen. Dafür sind wir nicht gebaut. Unsichtbare Gefahren sind die Schlimmsten. Der Verstand erfasst zwar Zahlen, versteht Inzidenz und R-Wert. Neuerkrankungen, gemeldete positive Testresultate, Ips-Bettenbelegung, Impfstatus, Durchimpfungsrate - wir wissen, was das ist. Mathematik. Abstrakt. -- Ich dachte vor anderhalb Jahren, die Pandemie käme, würde da sein und dann verschwinden... Und jetzt: wie lange geht das noch? Werde ich auch noch erkranken? -- Ich schaue die Leute im Zug an, jeder mit Maske. Immerhin zeigen die Masken Individualität. Aber das Maskentragen an und für sich ist eigentlich so speziell. Es drückt Gefahr aus. Das belastet und ist ein Irrsinn. Vor kurzem noch fiel mir auf, dass fast alle Leute im ÖV auf ihr Handy schauen. Jetzt sind es die Masken, die mir auffallen. So leben wir in einem Ausnahmezustand. Wir zahlen einen Preis. -- Warum will sich nur ein Teil der Leute impfen lassen? Es scheint so einfach. Aber Massen tun das Falsche, wehren sich einfach. Der Mensch ist kein rationales Wesen, trotz seiner Vernunft. Warum gäbe es sonst Islamisten, Taliban und die Scharia, Präsident Trump, Brexit, Klimaerwärmung. -- Ich bin müde und habe wenig Hoffnung. Die viel grösseren Aufgaben, denen wir gegenüberstehen, scheinen wir nicht gewachsen. Das ändert(e) mein bisher bequemes, behütetes, gesichertes Leben. Corona. Die Welt hat sich verändert. Es ist schwieriger.
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  • Über Impfungen aufgeklärt (üia). Das könnte bald auch in der Krankengeschichte Ihres Kindes stehen. Was ich schon seit ein paar Jahren immer wieder realisierte ist nun - dank Corona - aktuell geworden. Impfen ist aus rechtlicher Sicht heikel. Nicht ganz so wie operieren, aber auch nicht so relativ harmlos wie die Verschreibung von Medikamenten oder die Erteilung von Ratschlägen. Impfen ist juristisch ein Eingriff. Impfen verletzt die körperliche Integrität. Es ist eine Handlung mit unumkehrbaren Konsequenzen. Das ist, wenn man es so betrachtet, nicht ganz harmlos. Aber wie bei Reisen im Taxi, in Bergbahn, Bus, Zug oder Flugzeug weiss man letztlich, dass etwas passieren könnte, doch man kann nicht dauernd daran denken oder damit rechnen. Man hat Vertrauen (hier vielleicht etwas mehr als anderswo) und benutzt diese Transportmittel einfach. Dass Sie, meine werten Patienten (-Eltern) sich dem bewusst sind, habe ich gut 20 Jahre lang angenommen. Auch dass Sie, mündig wie Sie sind, sich weiterer Tatsachen rund um Impfungen bewusst sind, habe ich immer als selbstverständlich vorausgesetzt (und Sie wohl umgekehrt mir gegenüber). -- In Zusammenhang mit der Einführung der Impfungen gegen das SARS-Corona 2-Virus nun sind uns allen diese Tatsachen und Voraussetzungen wieder einmal vor Augen geführt worden. Und da sich eine Corona-Impfung nicht grundsätzlich von einer anderen Impfung unterscheidet, habe ich mir die Empfehlungen der Juristen nun doch zu Herzen genommen, und auf dieser Site formuliert und verlinkt, was Sache ist. IMPFUNGEN.IMMUNTHERAPIEN. Damit Sie sich - bei Bedarf - informieren können. Dass ich Sie auf diese Möglichkeiten hingewiesen habe, vermerke ich, wie erwähnt, mit einem "üia", wenn wir anlässlich einer Konsultation darüber gesprochen haben. Das genügt rechtlich gesehen. Es ist, wie wenn Sie vor einer Operation unterschrieben hätten, dass Sie auf alle möglichen Zwischenfälle aufmerksam gemacht worden sind. -- Das Ganze hat den positiven Nebeneffekt, dass Ihnen und mir wieder einmal in Erinnerung gerufen wird, dass das Leben - hie und da und trotz aller Vorsicht - einmal empfindlich gestört werden könnte. Damit betrete ich einen Bereich, den ich lieber nicht betrachten möchte: es könnte auch einmal etwas schief gehen, nicht nur juristisch. Und dann? Dann hilft mir überlegen und meine langjährige Erfahrung. Erstens weiss man ziemlich genau, wie klein das Risiko für schwere Zwischenfälle bei Impfungen ist und zudem habe ich in meiner langen beruflichen Tätigkeit noch nie etwas Derartiges erlebt. -- Last but not least sei aber auch gesagt, dass dank der Impfungen schreckliche Krankheiten (hier bei uns) einfach nicht mehr auftreten. Das wäre dann "üdpevia" ;-) -- Zögern Sie deshalb nicht, sich und Ihre Kinder impfen zu lassen, egal wogegen (vor allem gegen das SARS-Corona-2-Virus)!
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  • 11
  • Segen. Fluch. Fluch und Segen? Ehrlich, ich könnte mir nicht vorstellen, dass es ohne Computer einfacher wäre. Er scheint mir die perfekte Ergänzung zu meinem Gedächtnis. Immer wieder staune ich, was hervorkommt, sobald ich einen Krankengeschichten-Eintrag lese. Wie mich die Struktur (auch der Schrift) dazu bringt, logisch zu denken. Fürs Denken genügen Worte alleine nicht. Diagramme sind einfacher, schneller (wobei ich recht schnell tippen kann), persönlicher, authentischer, interaktiv, nicht-post-festum (wie Tippen es mehrheitlich ist). Fast immer - bei unkomplizierteren Anliegen - ist das Aufschreiben nach der Konsultation genügend, trennt erst noch Spreu von Weizen. -- Sie sehen, je nach Situation eignet sich das Eine oder das Andere oder eine Mischung von beidem. -- Mit der Möglichkeit, Handgeschriebenes und Gezeichnetes einzuscannen (welch ein Segen!) und damit in der Lage zu sein, es jederzeit wieder auf dem Bildschirm sichtbar zu machen, haben die Möglichkeiten der Dokumentation zugenommen und sich gleichzeitig vereinfacht. Meine Befürchtung, dass Bildschirminhalte nicht genügend gut zu erfassen wären, haben sich eindeutig nicht bewahrheitet. Eine Hilfe dabei ist sicher, dass .pdfs und Konsorten mit Hervorheben, Kommentaren und anderem versehen und als Kopie abgespeichert werden können. -- Trotzdem: letztlich bleiben in der Medizin Worte. Diagnosen, Befunde, Messungen, Laborresultate und Procederes sind und bleiben wohl fester Bestandteil des ärztlich-therapeutischen Denkens. In Wort und Zahl eingebettet, wissenschaftlich, universell, zur Weitergabe geeignet. Ergänzend, illustrierend und wichtig bei der Entstehung einer Beurteilung sind Diagramme und Zeichnungen. -- Was für mich noch vor ein paar Jahren unvorstellbar war: alles nur im Rechner zu haben. Jetzt ist alles eingelesen (ich hatte zufällig viel Zeit im Frühjahr 2020). Getippt war eh schon alles seit der Eröffnung der Praxis 1998. Verlässlich lesbar, geschützt und selbstverständlich gesichert. Einfach und stabil. Organisiert. Was das kostet, verrate ich nicht (wird unter notwendigem Aufwand abgebucht). Der eigentliche Wert wird für mich immer dann sichtbar, wenn ich Krankengeschichten zusammenfasse (für eine Überweisung oder weil der Patient weggeht). Wenn ich beim Zusammenstellen lese, was ich vor 10, 15 oder 18 Jahren geschrieben habe, kommen Erinnerungen (wohl aus den Tiefen meines Zerebrums). Der kindermedizinische Weg eines bestimmten Patienten wird sichtbar. Auch wenn die Welt nicht verändert, ist es doch wertvoll, für mich, vielleicht für meinen Nachfolger, wer weiss. -- Noch etwas (das hätte ich fast vergessen): jeweils freitags drucke ich Rechnungen, lese Zahlungen ein (und mahne wenn nötig). Dieser Teil der IT spielt für meine ärztliche Arbeit keine Rolle, ist aber unabdingbare Voraussetzung für die Oekonomie... -- Und wenn der Strom ausfällt? Stürzt alles zusammen und ist unwiederbringlich weg? Verloren? Dem Himmel sei dank springen in so einem Fall innert Millisekunden die USV ein und überbrücken im wahrsten Sinn des Wortes den meist kurzen Stromausfall. Nur gegen ein starkes Erdbeben bin ich ungeschützt, vor einer Pandemie waren wir es alle! Im schlimmsten Fall (DER KATASTROPHE) wäre ich auf meine Erinnerungen gestellt. Kein Papier, an dem ich mich halten könnte! Doch Erinnerungen formen sich, indem man schreibt und zeichnet, wie jetzt...
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  • P. S. Und wo liegt der Haken (gar "der Fluch")? Vielleicht schadet die viele Bildschirmarbeit der Gesundheit meiner Augen. Vielleicht tut mir das lange Sitzen nicht gut (immerhin fällt der Weg zum KG-Schrank weg).
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  • 10
  • Mein liebster Mitarbeiter
  • Mein liebster Mitarbeiter ist auch gleichzeitig mein zuverlässigster, mein billigster, mein bester und mein längster Mitarbeiter. Ich spreche vom Telefonbeantworter. Nein, "Combox" heisst er nicht. Es gibt ihn tatsächlich! In Fleisch und Blut, äh, in Plastik mit Platinen-Innenleben, mit Kabeln und Netzgerät. Alles was so ein Telefonbeanworter eben braucht. "Tiptel 570 Office" heisst er offiziell, "Message Center" kann man statt "Telefonbeantworter" auch sagen. Er ist so etwas wie meine Stimme und Ihr Zuhörer. Er macht genau das, was man ihm sagt, zuverlässig, Tag für Tag, Woche für Woche, seit Jahren. Immer wenn ich nicht kann, springt er ein. An meiner Stelle sagt er "Sie hören den Telefonbeantworter. Bitte legen Sie nicht auf...". -- Wir zwei stammen noch etwas von früher. Das merkt man gut und man hört es auch. Aber wir funktionieren beide sehr zuverlässig, und das zeichnet uns aus. Gut, manchmal mache ich einen Fehler. Ich schalte nicht um, wenn ich nach Hause gehe oder vergesse eine Änderung in den Einstellungen. Dann muss ich halt im Tessin auf einer Velotour oder auch mal im Wallis im Wald (ebenfalls auf dem Velo) eine Meldung entgegennehmen und - der heutigen Kommunikationstechnik sei Dank - kann ich von fast überall her zurückrufen. -- Mein Telefonbeantworter hat ganz verschiedene Vorteile. Einer der besten ist, dass ich etwas Zeit gewinne und mir schon mal überlegen kann, wer denn da angerufen hat und was das Problem ist. Diesen kleinen "Vorsprung" (eigentlich ist es ein "Nachsprung") schätze ich ungemein. Da kann meine Hard- und Software im Oberstübchen blitzschnell überlegen. Da bin ich meinem Mitarbeiter halt dann doch ziemlich überlegen. Er kennt meine kleinen und grossen Patienten (leider) nicht (nicht mal ihre Telefonnummern), aber das macht nichts. Wir ergänzen uns gut. Er tut das, wozu er gebaut ist und ich das, was ich die letzten gut 20 Jahre gemacht habe. -- Nur eines hat mich einmal ziemlich gestört (und ich habe es mir zu Herzen genommen). Eine Tante von mir wollte mich vor Jahren in der Praxis anrufen (warum auch immer). Als sie meinen guten Mitarbeiter (respektive mich...) sagen hörte, dass sie doch bitte eine Meldung hinterlassen solle (ich würde dann gerne so bald als möglich zurückrufen), hängte sie einfach ab. Später einmal sagte sie mir, sie hätte keine Lust gehabt, auf die unfreundliche Stimme (meines Telefonbeantworters) zu antworten... :-(
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  • 9
  • Man(n) wird nicht jünger, aber...
  • Ja, es ist leider wahr. Jünger wird man nicht; keine(r) von uns. Selbst die Kleinsten sind davon nicht ausgenommen. Und um die kümmere ich mich ja. Dafür lernen wir alle täglich dazu und das nennt man dann "Erfahrung" (bei uns) und "Entwicklung" (bei den Kindern). Und diese beobachte ich. Es ist jeden Tag für mich zum Staunen, wie viel und wie schnell die Kleinen lernen und wie sie wachsen. Ich staune jetzt schon 23 Jahre und werde wohl noch über meine Pensionierung im Jahr 2028 hinaus fasziniert bleiben. -- Dabei wäre ich jetzt beim eigentlichen Thema angekommen, das mich diese Woche beschäftigt. Ich weiss - wie gesagt, seit einiger Zeit, dass ich mich mit 70 zur Ruhe setzen werde (ich "weiss" es einfach, mal sehen, ob es auch so kommt). Nun fragte also kürzlich jemand per Mail an, ob ich ihre Kinder betreuen könnte. Sie wären hierhergezogen und suchten einen Kinderarzt. Ja, schrieb ich zurück, das könnte ich; ich müsste einfach sagen, dass ich "nur" Schulmedizin anbieten würde (weil ich nichts anderes kann und von nichts anderem überzeugt bin) und ich würde mich in einigen Jahren pensionieren (ich mich selber, ha ha ha). Ich könne zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht sagen, ob und wer meine Praxis übernehmen werde (ich dachte mir, ich spiele mit offenen Karten...). Die Kinder dieser Familie, so dachte ich, wären bis dann nicht mehr so klein und wer weiss (siehe 1. Blog), muss ich meine Patienten dannzumal nicht einfach an die umliegenden Pädiater und Pädiaterinnen verweisen, sondern sie können im besten Fall mit einer dreissig Jahre jüngeren Kopie von mir (Mann oder Frau) einfach da weitermachen, wo sie mit mir aufgehört haben. Die Hoffnung (auf Unsterblichkeit) stirbt bekanntlich zuletzt und - Ehrlichkeit zahlt sich nicht ganz immer aus... Die Frau hatte nämlich zwischen dem ersten und dem zweiten Mail noch anderswo angefragt und dort eine Zusage bekommen. Zwar sind der Praxisinhaber und seine Partnerin nur 5-10 Jahre jünger als ich und wenn er sich mit 65 respektive sie sich mit 63 Jahren - oder schon früher - zurückziehen, käme es doch praktisch aufs Gleiche heraus. Wer weiss das schon so genau - ausser ich vielleicht... ;-)
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  • MEINE Zettel.
  • Kennen Sie den Begriff "Zetteliwirtschaft"? Dazu kommt mir mein Seklehrer, Herr Zigerlig, in den Sinn. Er gab naturwissenschaftliche Fächer. Er war eher klein, ein Glarner und etwas durch den Wind. Der Herr Zigerlig musste sich für alles und jedes eine kleine Notiz machen. Das war für ihn eine Hilfe. Ein Handy wäre damals vielleicht ein Hilfe gewesen, aber die gabs damals noch gar nicht (ja, so eine Zeit habe ich erlebt...!). Doch Handy können auch nicht alles! Die Teufels-Dinger taugen nicht, wenn man zu zweit oder gar zu dritt etwas besprechen und anschauen muss. ICH brauche dazu ein A4-Blatt (meistens A4, selten A5) und einen Bleistift (Härte 4B = ziemlich weich)! Damit kann ich, wenn immer nötig, ein Problem strukturieren, erfassen, ordnen und einteilen. Illustrieren, wie man so schön sagt. Gänzlich ohne App oder Powerpoint! Herrlich praktisch ist das - für MICH jedenfalls. So kann ich dem Patienten allerlei "vor-schreiben". Das hebt mit Bestimmheit die "Compliance". -- Aber, wer weiss, ist das Ganze ja auch nur zu MEINER "Freude" (sprich: Hilfe). Vielleicht kann ich nämlich gar nicht so gut nur mit Worten erklären... und das erinnert mich doch genau wieder an den liebenswürdigen Herrn Zigerlig mit seiner "Zetteliwirtschaft"! Man muss sich nur zu helfen wissen!
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  • Bisch du Polizischt?
  • Das fragte mich letzthin ein Sechsjähriger, weil die Sachen an meinem Gurt gesehen hatte. Er kennt mich schon lange (und ich ihn seit er 4 Wochen alt war). Er ist manchmal etwas vorlaut, aber das macht nichts. Ich habe ihn gern und er mich wahrscheinlich auch. Polizisten haben in seiner Welt sicher einen wichtigen Platz. Polizisten machen Eindruck. Sie verfolgen die Bösen. So wie wir Ärzte. Wir jagen böse Bakterien und böse (Corona-) Viren. Dazu brauchen wir (wie die Polizisten) eine Ausrüstung. Einen Teil davon tragen wir mit uns herum. Dann hat man jederzeit griffbereit, was man braucht (wie die Polizisten). -- Als mich der Bub mit seiner Frage auf diese Parallele aufmerksam gemacht hat (und mich und seine Mutter damit verblüffte), habe ich all das, was unbedingt an meinem Gurt hängen muss, aufs Allernötigste beschränkt. Nur noch die beiden Handys sind in einer kleinen Gurttasche angehängt. Das andere (meine geliebte neue LED-Taschenlampe mit unglaublicher Lumenzahl) musste dorthin, wo es hingehört: zu den anderen Arzt-Werkzeugen auf der Ablage. Stethoskop, Messband, Augen- und Ohrenspiegel und Taschenlampe, alles dort. -- Haben Sie bemerkt? Ich trage das Stethoskop nicht um den Hals (wie das heutzutage die halbe Ärzteschaft tut). Sonst hätte mich der Knabe vielleicht gefragt, ob ich - statt Polizischt - ein Doktor aus Grey's Anatomy sei... Wer weiss.
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  • Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft (oder steckt etwa mehr dahinter)?
  • Elena. Damals war sie nicht ganz fünf. Beim Leeren ihrer Krankengeschichte fand ich kürzlich eine Zeichnung. Ein fröhliches Gesicht strahlt den Betrachter an. Es könnte ein Clown sein mit seinen gross geschwungenen Brauen, der roten Nase und dem grossen roten Mund. - - Etwas schenken geschieht nie ohne Grund. In unseren Breitengraden ist es nicht üblich, dem Doktor etwas mitzubringen. Ich habe bisher erst sechs Hühnereier erhalten. Das Mitbringen einer Zeichnung ist also ein Zeichen dafür, dass der anstehende Besuch etwas ausgelöst hat. Einiges hier ist nicht immer ganz angenehm. Deshalb könnte ein Grund für das Geschenk sein, mich milde zu stimmen und so Untersuch und allfälligen Stich möglichst schmerzfrei zu machen. Das versuche ich eigentlich immer, auch ohne Geschenk! - - Etwas aber irritiert: Was machen die roten Pfeile da in der Zeichnung? Aus beiden Augen kommen schwungvoll mehrere Pfeile, zwei aus dem rechten, drei aus dem linken? Malt das eine Fünfjährige in Gesichter? Oder heisst der Co-Künstler hier per Zufall A. Vogt? Wenn dem so wäre, wen wollte ER wohl mit einer Zeichnung besänftigen? -- Über meine Zeichnungen - eine meiner Lieblingsbeschäftigungen - erfahren Sie mehr in einem nächsten Blog!
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  • Ostergeschenk
  • Wir drei wurden diese Ostern beschenkt. Vielleicht vom Osterhasen, wer weiss. Eines Morgens war statt des alten Teppichs ein nigelnagelneuer Laminatboden da. Herrlich! Vielen Dank! Darauf haben wir schon lange gehofft, und wenn man etwas wirklich ganz von Herzen herbeisehnt, trifft es vielleicht auch ein. Und das war bei uns so. Wir haben uns schon seit Jahren einen neuen Boden für unsere Praxis gewünscht! Der alte Teppich - er ruhe unter dem Laminat in Frieden - hat gute Dienste getan. Im Verlauf der Zeit ist er aber immer schmutziger geworden und war trotz aller Anstrengung nicht mehr ganz sauber zu bekommen. Und jetzt das! Dieser Boden, leuchtend hell und wunderbar zum restlichen Holz an Fenstern und Schränken passend, das helle Gelb der Decke ergänzend. Angekündigt hatte sich die Überraschung schon vor Ostern. Da lagen eines Tages plötzlich Schachteln mit Laminatbrettern im Treppenhaus! Doch dass diese für uns wären, hätten wir nicht zu glauben gewagt. Und dann das! Ein schöner neuer Boden und dazu die ganze Praxis bis in die hintersten Ecken blitz blank sauber! Ein richtig schönes Ostergeschenk! Vielen, vielen Dank, lieber Osterhase! Wir sind wieder echte Fans von dir!
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  • Faszinierendes Spiel
  • Gibt es etwas Schöneres, als mit einer Zweijährigen zu spielen? Ist mir heute widerfahren! Noch während ich mit der Mutter sprach, entdeckte das Töchterchen, dass der Corpus unter meinem Pult einen Spalt offen lässt. Sie legte den blauen kleinen Ball dort hin. Ich gab ihm einen leichten Schupf und er rollte weg, unter meinem Tisch durch und dort fiel auf der anderen Seite zu Boden. Das musste ich A. nicht zwei Mal zeigen! Einmal, zwei Mal, drei Mal wollte sie es wieder erleben. Der Ball rollt, mit Freude und ganz im Spiel (ich auch!). Die Welt entdecken. Angewandte Physik (ich würde sagen, Impulslehre, Energieerhaltung, Beschleunigung u. a. m.). Dass nachher der Faden der Anamnese wieder aufgenommen werden musste, machte für einmal gar nichts. Hauptsache, man ist voll konzentriert! Und im übrigen erbrachten wir ganz nebenbei den Tatbeweis einer altersentsprechenden Spielentwicklung. Was will man mehr?
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  • Zu Corona Zeiten.
  • Eigentlich dürfte ich ja nicht einmal mehr Spielsachen in meinem Sprechzimmer haben! Schrecklich. Grausam. Das verstösst sicher gegen eine UNO-Konvention (die Kinderrechte betreffend). Bestimmt. Und auch gegen die Rechte von Kinderärzten, ihre kleinen Patienten zu beobachten, wenn sie scheinbar nur mit den Müttern sprechen.
  • Ich habe schon lange aufgegeben, bei kleinen Kindern irgendwelche Sachen testen zu wollen. Man kann schliesslich reden, mit den Müttern. Von meinen kleinen Patienten das und das vorgemacht zu bekommen ist nahezu illusorisch. Ein Kunststückchen wie im Zirkus. Machen die sowieso nicht auf Kommando. Ablenken und beobachten ist die Devise. Das ist viel effizienter, smarter Medicine quasi.
  • Trotzdem: hatte ich heute doch echt ein schlechtes Gewissen, als ich - zur Ablenkung - hilft immer, besonders beim und nach dem Impfen - meine Maske herunterzog, um (mehrmals!) Seifenblöterli zu blasen... Wie tief sind wir nur gesunken, Corona.
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  • Es klappt.
  • Darauf bin ich stolz. Es befriedigt mich, wenn Rezepte versandt, Befunde per SMS mitgeteilt, Anmeldungen geschrieben sind. Möglichst sofort. - Das war nicht immer so... Dass es sofort erledigt werden kann, hängt mit der Praxisgrösse zusammen. Eigentlich bin ich ein langsamer Schaffer, ein Dann-Schaffer-Wenn-Ich-Mag (das war auch mein Vater) - also ist meine Speditivität direkt abhängig davon, wieviel zu tun ist. Kleinvieh gibt auch Mist, oder übersetzt, alles gibt Arbeit. Und: es könnte zwar delegiert werden, aber Delegation und Kontrolle ist nicht zu unterschätzende Arbeit. Also mache ich es - und DAS IST MEIN GROSSER VORTEIL (!) - grad lieber direkt. Das geht am Speditivsten. Was weg ist, ist erledigt und drückt nicht mehr. Das habe ich in den Jahren auch gelernt. Nichts ist schlimmer als "Berge" von Unerledigtem. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Und am Sonntag geht's fast gar nicht, da ist schon das Sich-auf-den-Weg-machen eine Qual. Natürlich hängt das Sofort-Erledigen-Können auch mit der Praxisgrösse zusammen. Und da bin ich wohl "einsame Spitze", exotisch, originell, unkonventionell. Nur in Belgien, erzählte mir mal eine Mutter, die von dort stammt, arbeiten Ärzte in ihren Praxen ohne Angestellte. Bei uns sind es nur die Psychiater. Und im Militär war es auch so. Die Sanitätssoldaten, die mit einem Dienst taten, stammten aus allen möglichen Berufen und deshalb machte ich auf Visite das Allermeiste sowieso selber. Medizin aus dem Koffer quasi. Das ging auch. Eine Hilfe hier ist sicher die schlanke Organisation und die IT. Und punkto Medikamente die Apotheken. Müsste ich jeden Hustensaft, jedes Zäpfli selber in die Hand nehmen und abgeben, hätte ich viel mehr Arbeit. Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich mich anders organisieren müsste, wenn ich Erwachsene behandeln würde. Meine Zurückhaltung zu Beginn meiner Praxistätigkeit zeigte sich darin, dass ich erst einmal ohne Praxisapotheke startete. Ohne Selbstdispensation heisst das. Und ich bereue es keine Sekunde, diesen Weg als Pädiater gegangen zu sein. A) haben sich die Lieferbedingungen und die Margen in den letzten 20 Jahren massiv verschlechtert und vice versa die Anforderungen an eine Praxisapotheke haben stark zugenommen und B) wird man mit ein paar Säften und Zäpfchen als Pädiater sicher nicht reich. Im Gegenteil. Ich vermute, es wäre zumindest für mich ein Verlustgeschäft, würde quersubventioniert werden müssen. Ich sage immer: für den Notfall habe ich schon Zäpfli oder ein Antibiotikum hier, für alles andere können die Mütter, und das ist ein weiterer wichtiger Faktor, sehr gut noch rasch in einer Apotheke vorbei, um mein Rezept einzulösen. Sie sind ja die Spezialistinnen punkto Einkauf, sind eh in der Nähe einer Apotheke am Einkaufen und machen das - so vermute ich - gar nicht so ungern. Kommt dazu, dass Kontrolle der Verordnung, Anschreiben des Schächtelchens und Erklären so "ausgelagert" sind. Small is beautiful - oder (mein anderer Lieblingsspruch): reduced to the max
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  • Was soll dieser Blog?
  • Er soll Vieles. So soll er ein öffentliches Tagebuch sein (wobei ich keine Lust habe, ein Datum zu meinen Einträgen zu setzen). Der Blog soll mir Ventil sein und Ihnen und mir Vergnügen bereiten! Ich entdecke schreibend mich und Sie lesen über mich und erfahren, was Sie noch nicht wussten oder schon immer vermutet haben. Natürlich soll er etwas Werbung in eigener Sache machen, so ein Blog. Doch wozu der Aufwand? Weil ich gerne schreibe und - so meine Hintergedanken - weil ich gegen Ende meiner "Amtszeit" mir bewusst werden möchte, wie es war und wie es ist, ein "Wald-Wiesen-und-Feld-Kinderarzt" in Rüti zu sein und weil ich insgeheim hoffe, dass ich damit jemanden für meine Nachfolge in sieben Jahren gewinnen könnte. Denn mit 70 ist Schluss. 2028 heisst das. Also hoffe ich, dass es irgendwo da draussen im Netz nicht nur nach Anstellung-strebenden, gruppenpraxis-tauglichen, gross-investierenden, hoch-spezialisierten Nachwuchs gibt, der sich vorstellen könnte, so wie ich hier zu arbeiten. Also vielleicht so etwas wie eine Art Kopie von mir, einfach 30 Jahre jünger. Oder sind die Zeiten wirklich "passati"? Bin ich ein letzter Mohikaner, ein hoffnungsloser Alt-98er? Wie war es denn damals, 1997, als ich hier anfing? Wie kam ich überhaupt dazu, hier an der Alpenstrasse eine Kinderarztpraxis zu eröffnen? Obwohl es bereits 23 Jahre her ist, weiss ich noch genau wie es war, damals in dieser leeren Vierzimmerwohnung im Januar 1998. Vielleicht hat mich der kürzliche Umbau (der Teppichboden wurde endlich durch einen Laminat-Parkett ersetzt) - da kam das Gefühl der leeren Wohnung wieder etwas auf - darauf gebracht, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nachzudenken - schreibend nachzudenken. Ah ja: mein Stil - ich muss Sie warnen - der ist eine Kopie dessen, was sich in meinem Kopf abspielt - und da sind Bindestriche, eingeschobene Gedanken trennend - ziemlich wichtig, wenn auch vielleicht nicht auf Anhieb gut verständlich. Versuchen Sie einfach, mich redend denken zu hören. Dann geht's.
  • Der Anfang ist gemacht. War gar nicht schwer. Und ich setze mich wieder hin, sobald ich Lust habe und erzähle einen "Schwank aus meinem Leben". Ich werfe meinen Köder aus, wie gesagt, in der Hoffnung, dass Sie auch in 10 Jahren noch jemanden gegenüber haben, der es ernst meint und alleine für Sie da ist. Who knows - und sonst war's einfach etwas unterhaltend und für mich ein Tagebuch, dieser blog.
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